Das schönste an den Ferien ist, daß ich früh immer spät
aufstehen darf.
Der neue Friedhof ist eine gute Visitenkarte des Ortes.
Es liegt nicht in der Natur des Menschen ihr ganzes Leben an einen bestimmten
Ort zuzubringen.
Im Urlaub fahren wir immer auf einen Bauernhof. Mein Vater freut sich da
immer auf die frische Kuhmilch. Die kann ihm Mutter natürlich nicht
bieten.
Karl und ich ließen Drachen steigen und noch manches andere. Meine
Schwester schaute freudig zu.
Aber wir können uns das nicht leisten, weil die Preise inzwischen
gastronomische Ausmaße angenommen haben.
In den Ferien gehe ich immer zu meiner Tante. Sie wohnt in einem Dorf am
See. Das der Sommer da ist, merkt man dort vor allem daran, daß sich
die Leute dauernd vermehren.
Da die Sennerinnen nicht jedes Mal hinunter ins Tal gehen können,
machen sie gleich oben aus ihrer Milch Butter und Käse. Wenn man zur
richtigen Zeit bei ihnen eintrifft, kriegten die müden Wanderer auch
etwas von ihr. Natürlich gegen Bezahlung.
Die Touristen rennen in jedem Sommer völlig kopflos in unseren Bergen
herum. Sie holen sich gebrochene Arme und Beine und manchmal sogar den
Tod.
Bevor es endgültig losging, wurden alle Mitglieder in Männer
und Frauen zerteilt.
In der Umgebung des Gasthofes gibt es die Möglichkeit zu mehreren
Ausschweifungen.
Dort werden Liegestühle vermietet, die gefüllt mit Badegästen
überall herumstehen.
Meine Socken habe ich selber im Bach gewaschen und dann zum Trocknen auf
die Wiese gelegt. Als ich sie zum Schluß paarweise zusammentat, ist
mir einer abgegangen.
Als wir oben auf dem Berg waren, hatte ich großen Durst. Gott sei
Dank überließ mir mein Freund Werner ein Teil seines Wassers.
Im Nu hatten wir alle Tische im Gasthof besetzt, aber wie wir alle gleichzeitig
bestellen wollten, ging der Ober völlig unter.
Als wir an dem Kiosk ankamen, waren wir so hungrig, daß wir wie eine
Meute Hunde über die Verkäuferin herfielen.
Meine Schwester bekam im Hotel das schönste Zimmer. Wenn sie auf den
Balkon ging, hatte man einen tollen Einblick.
.....ist ein schönes Ausflugslokal. Es sind immer viele Leute dort
an den Wochenenden. Am Muttertag ist der Verkehr besonders stark. Noch
mehr Verkehr gibt es dort nur noch am Vatertag und der ist auch lauter.
Im Hofbräuhaus sorgte zwischen den einzelnen Akten ein hübsches
Mädchen für Stimmung und Aufregung unter den männlichen
Besuchern. Sie präsentierte nämlich unter ihrem strammen T-Shirt
vorne einen Wipp-Busen und hinten ihre Telefonnummer.
Als wir abends von der Wanderung wieder in der Jugenherberge eintrafen,
waren wir alle müde bis in die Knochen. Auch unser Lehrer sagte, er
spüre sein Glied nicht mehr.
Der Sonntagnachmittag war interessant. Wir gingen in den Ruhr - Zoo nach
Gelsenkirchen und besuchten meine Patentante.
Als wir über die Wiese gingen, galoppierte plötzlich ein Stier
auf uns zu und wollte uns auf die Hörner nehmen. Wir rannten schreiend
weg. Nur unsere Lehrerin blieb mutig stehen. Als der Stier sie erblickte,
blieb er auf der Stelle stehen, sah sie an und rannte schnell wieder weg.
Am Sonntag sind wir in die Heide gefahren, weil uns die Erika gar so sehr
lockte. Sie hat uns auch nicht enttäuscht und alle Erwartungen erfüllt.
Sie breitete sich aus, soweit das Auge reichte.
Die Pferde konnten wir leider nicht sehen, da sich die Celler Hengste und
die Gestütsarbeiter gerade von ihrer Arbeit auf den Deckstationen
erholten.
In der alten Ruine kamen wir auf einmal zu einem kleinen Durchschlupf,
der eigentlich nur ein Spalt war. Wir quetschten uns alle hinüber,
nur die dicke Susi hatte es nicht geschafft. Für sie blieb der Spalt
ein unüberwindliches Hindernis.
Einer aus Hannover war abends noch nicht zurück. Auch am anderen Morgen
nicht. Die Männer von der Bergwacht gingen los. Als sie ihn fanden,
lag er mit gebrochenem Glied in einer Spalte.
Der Weg machte eine Kurve, als ich die hinter mir hatte, fiel mir plötzlich
eine ziemlich kaputte Ruine ins Auge.
Jeden Sommer und Herbst machen die sogenannten Nordlichter mit ihren Halbschuhen
unsere schönen bayrischen Berge unsicher. Aber nicht nur das, auch
weiter oben sind sie sehr sparsam bekleidet und wundern sich dann, wenn
sie sich was abfrieren.
Wenn man arbeitet, oder in die Schule muß, folgt auf jedes Wochenende
immer wieder ein Montag. In den Ferien gibt es das nicht. Das ist das schönste
daran.
Es war ein fürchterliches Hin- und Hergeschiebe, weil auf dem Platz
gleichzeitig hundert Kinder empfangen wurden.