Ein paar Gedichte


Der Ritter Brunzelschütz
...ein Gedicht halt... Klapphornverse
Das Alpia Gedicht Dunkel war's
Siehst, siehste... Bescheidenheit  
   








Der Ritter Brunzelschütz

Es war der Brunz von Brunzelschütz,
der saß auf seinem Rittersitz,
bei Mannen und Gesinde,
inmitten seiner Winde;

Die stachen, wo er ging und stand
vom Hosenleder über's Land
und tönten wie Gewitter -
so konnte es der Ritter.

Zu Augsburg einst auf dem Turnier,
bestieg er umgekehrt sein Tier,
den Kopf zum Pferdeschwanze
und stürmte ohne Lanze.

Doch kurz vor dem Zusammenprall,
ein Donnerschlag, ein dumpfer Fall,
Herr Brunz mit einem Pfurze
den Gegner bracht zu Sturze.

Da brach der Jubel von der Schanz,
Herr Brunzelschütz erhielt den Kranz;
der Kaiser grüßte lachend,
und rief: "Epoche machend!"

Ein Jahr darauf Herr Brunzelschütz
saß froh auf seinem Rittersitz,
bei Mannen und Gesinde,
inmitten seiner Winde.

Da kam ein Bote, kreidebleich,
und meldete: "Der Feind im Reich!
Das Heer läuft um sein Leben,
wir müssen und ergeben!"

Flugs ritt Herr Brunzelschütz heran,
lupft den Harnisch hinten an
und ließ aus der Retorte
der Winde schlimmste Sorte.

Das dröhnte, donnerte und pfiff,
so daß der Feind die Flucht ergriff.
Da schrie das Volk und wollte,
daß er regieren sollte.

Herr Brunz indessen todesmatt,
sprach: "Gott, der mir geholfen hat,
der möge mich bewahren!"
Drauf ließ er einen fahren!

Der letzte war's, der schwach entfloh,
drauf schloß für immer den Popo,
Herr Brunz, der tapf're Ritter,
und alle fanden's bitter.

Er ward begraben und verdarb,
die Burg zerfiel, doch wo er starb,
steht heute eine Linde,
da raunen noch die Winde.

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...ein Gedicht halt...

"Rosen, Tulpen, und Narzissen,
das ganze Leben ist besch...eiden,"
sagte Herr Prof. Dr. Hängebarsch,
und setzte sich auf seinen grossen dicken fetten, mit einem Loch
versehenen Ar...beitstuhl und sagt:

"Ich könnt' vor Wut mein Hemd zerreissen
und mitten in die Stube schei...nt der Mond so helle.
Gestern flog mein Hut, der weisse,
mitten in die Hühner-schadet nichts, hab's abgewischt!"

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Klapphornverse

Ref.: Freut euch des Lebens,
Großmutter wird mit der Sense rasiert,
Aber vergebens,
Denn sie war nicht eingeschmiert.

Zwei Knaben gingen durch das Korn
der eine hinten, der and're vorn
keiner ging in der Mitte
folglich fehlte der dritte.

Zwei Nasen ragen aus dem Sumpf
die eine spitz, die and're stumpf
woraus ein jedes Kind ersinnt,
daß zweie reingefallen sind.

Zwei Knaben gaben sich einen Kuss,
Der eine, der hieß Julius.
Der andre der hieß Gretchen,
Ich glaube das war ein Mädchen.

Zwei Knaben stiegen auf einen Baum.
Sie wollten beide Äpfel klaun.
Sie fanden keinen Appel,
der Baum war nämlich ne Pappel.

Zwei Knaben stiegen auf einen Turm,
Der eine hatte nen Bandelwurm.
Der andre keck und munter,
Der ließ sich daran herunter.

Zwei Knaben lagen wohl im Stroh
von einem sah man nur den Po
vom andren sah man nur die Knie
Ich glaub, der Knabe hieß Marie

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Siehste, siehste

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Dunkel war's,...

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Das ALPIA Gedicht

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Bescheidenheit

Von Rüdiger von Gizycki

Die meisten haben wohl ganz ungesehn,
In Stille von der Welt zu gehn.
Der Mensch, er siehts betroffen
Und mag recht bange bei sich hoffen:

Selbst wenn mir Großes nicht gelingt,
Mein Leben Wirkung, immer Sinn erzwingt,
So daß am Ende jeder zählt,
Auch der, der sich durchs Leben quält.


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Ich bedanke mich bei Stefan Wimmer, der so nett war, mir den Brunzelschütz und das Lied vom Alkohol rüberzuschicken.

Frigger's humorige Seiten: www.frigger.de Seite Drucken Diese Seite weiterempfehlen