Kurzmeldungen

Aktuelle Berichte der deutschen Presse

AUF EINEN WACKELPUDDING von drei Metern Länge stiessen Bauarbeiter bei Ausschachtungsarbeiten im Solbereck. Hinzugezogene Fachleute schlossen aus einer leicht beschädigten Inschrift, daß der Pudding schon einmal bessere Tage gesehen hat und schätzten sein Alter nach einer Kostprobe auf ca. 250 Jahre. Der Fund soll nach eingehender Restaurierung ins Dr.-Oetker-Museum überführt werden, wo er seine letzte Ruhestätte finden soll. EINEN GELUNGENEN VERLAUF nahm das erste deutsche Harakiri-Festival auf deutschem Boden, das in Unterbreitenbach ausgetragen wurde. 13 der 17 Teilnehmer qualifizierten sich für die Endrunde und schieden in stoischer Ruhe dahin. Von den restlichen vier mußten drei aufgeben, weil sie mit der Wimper gezuckt hatten, und nur einer wurde wegen Gebrülls vom Platze verwiesen.

MIT MÜH UND NOT erreichte in der Nacht zum vergangenen Freitag ein Vater den Hof. Dort angekommen mußte er
feststellen, daß das Kind in seinen Armen tot war. Nach Angaben des Vaters ist die Schuld an diesem Umstand in der
fortgesetzten Belästigung seines Sohnes durch Waldgeister zu suchen.
Die Ermittlungen dauern an.
IM BREMER Übergangszoo kamen in der letzten Nacht erstmals lebende Schnürsenkel zur Welt.
Die Zooleitung hofft, daß es auch das letzte Mal bleiben wird.

DIE STRATEGIE der verbrannten Pferde wollte Kontergeneral Gleiwitz während der Septembermanöver bei Ulm erproben. Erst als die verschreckten Vierbeiner in der westfriesischen Botschaft um politisches Asyl nachsuchten, versprach er, sich etwas anderes einfallen zu lassen. SEINEN PLAN, DIE Welt auf einem Kuchenblech zu umschiffen, mußte der Lübecker Horst Napp schneller als ihm lieb war aufgeben. Noch bevor er den ersten Hafen erreichte, wurde er von seiner Mutter eingeholt und in's Bett zurückgesteckt. Auf einer Pressekonferenz gab Horst mittlerweile bekannt, daß er seinen Plan wiederholen wolle, wenn er den Kindergarten hinter sich habe.

DURCH DICK UND DOOF hielten die Streicher der Duisburger Philharmonie zusammen, als sie den Einsatz zu Mahlers Dritter verschliefen. Einstimmig riefen sie den Ersten Geiger zum amtierenden Gegendirigenten aus und zwangen die übrigen Musiker mit vorgehaltenen Instrumenten, ein langsameres Tempo anzuschlagen. Hinterher wollte es dann allerdings wieder keiner gewesen sein. MILLIONEN Menschen müssen nachts raus. Der Grund:
Frühschicht...


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