Ich reite auf dem Steckenpferd. Mein Stiefel steckt im Bügel. Der Weg so weit, so unbeschwert. Kein Fremder zerrt am Zügel.Verlassen liegt der Pferdestall, die Box, das Stroh, das Futter. Kein Steckenhieb, kein Peitschenknall. Und alles ist in Butter.Im Schritt, im Trab und im Galopp. Verhalten und verwegen. Am Hindernis ein scharfer Stop, sonst steuern wir dagegen.Mein Steckenpferd ist apfelfrei. Es schnaubt nicht mit den Nüstern. Doch kommst du mal bei mir vorbei, dann wird es dir was flüstern.
Der weltbekannte Elefant erträgt im Sommer und im Winter sein dickgehäutetes Gewand. Dasselbe gilt für seine Kinder.Es juckt ihn nicht der 'letzte Schrei'. Und aus Paris die neu'ste Mode ist ihm egal und einerlei. Denn Null-Punkt-Null: die Umziehquote.Statt Hahn-Geschrei und Wecker-Krach wird früh am Morgen laut trompetet. Das macht die taubste Dickhaut wach. Zum Aufsteh'n wird sie überredet.Dann durch den Wald auf schnellstem Pfad zum Tümpel und zur Wasserschüssel. Dort nimmt man ein Erfrischungsbad, als Duschkopf dient der lange Rüssel.
Sie watschelt immer hinterher. Das liegt nicht am Gelände. Sie ist, das nimmt sie furchtbar schwer, nur eine lahme Ente.Von Kükenbeinen an schien klar: Wie sehr sie sich auch hetzte; sie kam nicht mit, und blieb, und war mit Abstand stets die letzte."Jetzt reicht's, ich jogge jetzt im Kreis. Trainiert wird alle Tage. Bald gibt es keinen Trost als Preis und keine Niederlage."Die lahme Ente rennt und rennt vorbei mit Seitenstechen. Sie krault im nassen Element. Und achtet ihr Versprechen.... Das Wörtchen 'lahm' ist fehl am Platz. Es sucht daher behende an allen En(d)(t)en nach Ersatz. Der Vorgang findet bald ein(e) En(d)(t)e.
Die aufgekratzte Kellerassel sitzt leise wimmernd im Schlamassel. Sie riecht nicht mehr den Moderduft. In ihrem Kopf herrscht dicke Luft.Sogar in ihrer Lieblingsecke bringt sie der Rauhputz fast zur Strecke. Er bröckelt ab, dann fällt er tief. Lawinen aus dem Felsmassiv.Das geht durch Mark und auf die Knochen. Das Rückgrat hat man ihr gebrochen. Sie hat zwar keins. Es schmerzt sie doch. Verstimmt kriecht sie ins letzte Loch.Die Kellerassel wird genesen. Ihr Hautkontakt mit einem Besen war nicht geprägt von Sympathie. Zu garstig war das Borstenvieh.
Es war einmal ein Krokodil. Sein Auge hat geregnet. Das ist mir zwischen Köln und Kiel im Bummelzug begegnet.Wir saßen im Abteil zu zweit, und äugten in die Landschaft. Erst übten wir die Schweigsamkeit, dann schlossen wir Bekanntschaft.Ich fragte nett: "Wie heißen Sie?" Da knirschte es die Zähne, und schluchzte laut von vis-a-vis: "Im Deutschen sagt man: Träne.Was auch geschieht, ich weine nur. Die Nase meist gerötet. Verkümmert ist die Frohnatur. Vielleicht schon abgetötet.Ich überlege her und hin. Der Fluß kommt nicht ins Stocken. Und ganz egal wo ich auch bin: Mein Auge bleibt nicht trocken!"Ich traf einmal ein Krokodil mit kurzen, grünen Beinen. Das hatte nur das eine Ziel: Es wollte nie mehr weinen.
Auf der hohen Kirchturmspitze zieht ein grauer Wetterhahn in der Kälte, in der Hitze einsam seine enge Bahn.Immer steht er auf dem Posten. Wenn ein Schauer ihn ergreift, schaut sein Schnabel meist nach Osten, weil vom Meer ein Westwind pfeift.Einem Sturm die Stirn zu bieten, fiele ihm im Traum nicht ein. Daher hat er seinen Frieden. Das ist gut. So soll es sein.Keine Wahl hat er getroffen, seit er auf dem Kirchturm steht. Doch für jede Richtung offen, falls der Wind ihn dorthin dreht.
Der Gockel bläst zum Großalarm. Er kräht die Stimme heiser. Doch auf der ganzen Hühnerfarm wird es kein bißchen leiser."Seid endlich mucks- und mäuschenstill! Gebt acht auf eure Küken. Ein Habicht kreist. Ein Habicht will ein Hähnchen-klein verdrücken!"Das hat die Hennen aufgeschreckt. Sie stürzen zu den Zäunen, wo ihre Kinder gut versteckt und unbekümmert streunen."Ihr flieht sofort ins Hühnerhaus. Befehl von eurem Vater. Den führt ihr augenblicklich aus. Und bitte kein Theater."Der Habicht macht auf Überfall. Das sammelt das Zerstreute. Der Fuchs sitzt schon im Hühnerstall und wartet auf die Beute.Geteilt wird nachher brüderlich. Der Raubzug reicht für beide. "Ein Hühnchen, du, ein Hühnchen, ich." Dann suchen sie das Weite.
Ob Glitzersterne funkeln, ob sich der Mond bedeckt, die Eule sieht im Dunkeln. Und nichts bleibt ihr versteckt.Wenn sich die Tagesreise bis morgen früh vertagt, dann fliegt die Eule leise auf Pirsch und Mäusejagd.Ihr Hochsitz: eine Buche. Die Brille wird poliert. Damit die Nahrungssuche auch zu Erfolgen führt.Die Nacht wird ausgeblendet. Die Eule u-u-uht, das heißt: "Die Brotzeit ist beendet. Ich habe g-u-u-uht gespeist!"Nun flattert sie bedächtig zurück zu ihrem Nest. Dort wird am Tag genächtigt. (Denn was sich eult - hat bis zum Abend: Hausarrest.)
Die Taube turnt am Schornsteinrand. Sie trippelt mit den Zehen. Und fliegt zum nächsten Imbißstand, um sich dort umzusehen.Dort wird gegurrt, beäugt, benickt, und Neues durchgehäckselt. Sie schnäbelt aus und wird gepickt, bis sie den Standort wechselt.Die Taube ist bestimmt nicht taub. Sie macht sich flugs und gründlich beim kleinsten Anlaß aus dem Staub, denn sie ist lärmempfindlich.Wenn sie den Futterplatz umkreist und nach den Körnern spurtet, dann gurrt sie flatternd, und das heißt: "Ich bin nicht angegurtet!"Den Frieden bringt die Taube mit, so lehrt ein alter Glaube. Und so erzählt ein Scherenschnitt; allein mir fehlt ... die Taube.
Der Fuchs erweitert seinen Bau. Er wühlt und furcht und baggert. Es hat ihn nämlich seine Frau schon tagelang beackert.Das Erdreich: hart. Der Bauherr schwitzt. Die Pfoten: angeschwollen. Mit Balken wird der Gang gestützt, denn dadurch hält der Stollen.Zum Fünf-Uhr-Tee: die Tat vollbracht. Beim Richtfest: Hoch die Tassen! Der Fuchs küßt seine Frau und lacht: "Das kann sich sehen lassen.Die Holzverstrebung so massiv wie Stahlbeton und Eisen. Mein Ehrenwort, hier rutscht nichts schief. Das kann ich dir beweisen.öDann hämmert er aus Spaß und Jux am nagelneuen Stollen. Die Hölzer fallen auf den Fuchs, ... seitdem ist er verschollen.
Die Mücke sticht nicht nur zum Spaß. Auch sie muß sich ernähren. Sonst beißt sie garantiert ins Gras und wird nicht lange währen.Sie saugt sich voll bei Mann und Frau, ob jung, ob antiquarisch. Sie schlürft vom Blut und sei es blau, und pfeift auf vegetarisch."Was soll der dumme Futterneid? Um ihn wird nie gestritten. Ein Imbiß reicht der Zweisamkeit und auch noch einem Dritten."Die Nacht ist lau und sommerlich. Ein Schnarcher ohne Decke. Es folgt ein kurzer Mückenstich - (Das Licht geht an. Es schlägt die Wut das frisch gezapfte Menschenblut) - und bringt den Störenfried zur Strecke.
Auf meinem Konto bei der Bank sind alle Mäuse "tierisch krank". Sie kommen schwach dahergekrochen, ganz mager, blaß, nur Haut und Knochen.Der Grund des Übels ist bekannt. Der "Wohlstand" drückt sie an die Wand. Das meiste frißt die "Katzen"-Steuer, ein nimmersattes Ungeheuer.Im zweiten Akt melkt sie mit Schwung die Gilde der Versicherung. Das Mäusevolk ist hier zu feige. Es wehrt sich nicht und geht zur Neige.Ein Mäuschen hier, ein Mäuschen dort, die großen Möuse ziehen fort. Je nach Kalender sind Gebühren an irgendjemand abzuführen.Und dadurch schrumpft der Mäusestaat. Die Sparsamkeit weiß nur den Rat: Du mußt den Gürtel enger schnallen. Und - Augen auf bei Mäusefallen.
Der Sommer eilt zur Garderobe und greift nach Stock und Hut. Der Herbst beginnt mit seiner Probe. Das Schauspiel klappt schon gut.Am Acker igeln sich die Stoppeln. Das Korn ist eingesackt. Der Hase muß ins Maisfeld hoppeln, wenn ihn der Hunger packt.Die Sonne kommt nicht aus den Federn. Der Wecker schrillt bei Nacht. Und leiser wird das Vogelzetern, denn Schwarm auf Schwarm wird mit der Vogeleisenbahn nach Afrika gebracht.
Es tschilpt aus grünen Hecken, auf jedem freien Platz. An allen Straßenecken umflattert dich ein Spatz.Er mischt sich unter Tauben. Und wird nicht angepickt beim Leckerbissen-Rauben. Den ihm der Himmel schickt.Flink schnappt er sich die Beute, und greift zum Speiseplan. Und denkt: "Das reicht für heute! Die Arbeit ist getan."Gesättigt bis zum Platzen. Nun kommt der Nachgesang, das Tschilpen und das Schwatzen mit auserwählten Spatzen bis hin zum Mondaufgang.
Trotz Rücken-, Gegen-, Seitenwind! Die Möwe geht zum Segeln. Denn sie erlernte schon als Kind den Sport nach allen Regeln.Ihr Bootsrumpf ist nie festgeklinkt. Sie nutzt die kleinste Brise und gleitet federnd und beschwingt vorbei an Strand und Wiese.Zuweilen jagt sie wie ein Pfeil durch Meeresgischt und Brandung. Sie bleibt wie-durch-ein-Wunder heil, und setzt dann an zur Landung.Die Möwe kreuzt den Ozean. Dort dampfen Fischerkutter. Es ändert sich der Speiseplan. Ein Seemann schenkt ihr Futter.Mit 30 Knoten oder mehr zurück zur blauen Boje. Vom Segeln sind die Flügel schwer. (Noch 5 Minuten - bis zur Koje.)
Der Laubfrosch raschelt durch die Blätter. Im Frühling purzelt er im Klee. Er fühlt sich wohl bei jedem Wetter und abends quakt sein Maul am See.Zur Paarungszeit, am stillen Weiher, singt er vereint im Tümpelchor. Es schläft der Storch. Es ruht der Reiher. Das paßt dem Bass und dem Tenor.Dann tanzt das Schilf, die Gräser summen im Takt und ohne Dirigent. Vor Mitternacht wird es verstummen, weil jeder Frosch auch gerne pennt.
Zwischen Haus und Regenrinne klettert kreuzfidel die Spinne. Und sie fädelt sich ein Netz streng nach dem Naturgesetz.Keiner musste sie beraten. Und sogar den Klebefaden hat sie selber hergestellt. Einwandfrei! Die Sache hält.Um das Richtfest einzuleiten, fehlt es noch an Kleinigkeiten. Noch einmal wird abgeseilt. Hier gestrafft und dort gestylt.Schließlich liegt sie auf der Lauer. Und bereits nach kurzer Dauer fängt sie ein: Ach Menschenskind! Und sie schreibt es in den Wind.Um den Ärger zu verdauen, fängt sie an, neu aufzubauen. Klebstoff wird frisch angesetzt. Und das Werk erneut vernetzt.
Idyllisch liegt der stille Weiher. Und die Natur hält sich im Lot. Hier angeln stelzenhohe Reiher im dichten Schilf ihr Pausenbrot.Es helikoptert die Libelle. Sie fliegt dahin und stoppt und steht, und rührt sich nicht mehr von der Stelle, bis es beflügelt weitergeht.Die Rose wäscht sich ihre Füße, und strahlt dabei in gelber Pracht. Die Enten zupfen am Gemüse. Und abends sagt ein Fuchs: "Gut Nacht!"Es pappelt eine Augen-Weide. Und manchmal klopft sie auf den Busch. (der steht ihr immer treu zur Seite). Das trifft ihn wie ein kalter Tusch.
Sind diese Birnen ausgereift? Die Wespe will es testen. Sie beißt hinein und sie begreift: Das Zeug schmeckt süß am besten.Ihr schwarz und gelb gestreiftes Kleid, die einzige Klamotte, beweist: Die Wespe ist gescheit und sparsam wie ein Schotte.Sie findet Zuckerstückchen toll und liebt die Limonaden. Sie nimmt den Rüssel rand und voll, doch manchmal geht sie baden.Die Wespe nascht am Tellerrand. Und schlürft auch schwarze Brühe. Dann hat ihr Schlaf, das ist bekannt, am Abend seine Mühe.Um einen Apfel steppt ihr Schritt. Es lächeln Vitamine. Am Nachbarapfel steppt es mit, dort tanzt die flotte Biene.
Erst wenn dem Mond ein Licht aufgeht durch fern bedienten Schalter, beginnt, weil es im Zeitplan steht, die Nachtarbeit der Falter.Ihr Wirkungskreis ist eingegrenzt. Man schwirrt nicht in die Ferne. Man fliegt zum nächsten Ding, das glänzt, zum Beispiel zur Laterne.Doch auch bei Oper, Kunstgedicht: Die Falter huschen nächtlich im Scheinwerfer- und Rampenlicht. Der Beifall rauscht beträchtlich.Im Taumel sucht ein armer Tropf sein Glück und eine Bleibe. Jedoch er stößt mit seinem Kopf nur an die Fensterscheibe.Jetzt nimmt er seinen Fuß vom Gas. Das Flugzeug wird gefaltet. Kopfüber sitzt er auf dem Glas, bis er die nächste Nacht gestaltet.
Im Boden hat ein Regenwurm sich häuslich eingerichtet. Er hat auf seinen Hifi-turm natürlich nicht verzichtet.Sein Fressen holt er vom Kompost. Er wühlt sich durch die Reste. Und schwärmt: "Die frische Hausmannskost ist immer noch das Beste."Nach jeder Mahlzeit zieht er sich zurück in seine Wohnung. Und gönnt sich, falls erforderlich, ein Schläfchen zur Belohnung.Doch wenn die Wolken ungehemmt aus allen Nähten platzen, wird seine Wohnung überschwemmt, dann schimpft er wie die Spatzen:"Das Wasser stinkt mir kolossal! Es kommt mir ungelegen. Ich muss hinauf, verflixt noch mal und wurme dann im Regen!"
Der Esel eilt zum Karpfenteich und möchte sich den Fuß verstauchen. Der Frühling spielt ihm einen Streich: Er lässt die Eisschicht untertauchen.Der Esel schimpft und zetert laut. Er meckert gleich der Ziegenherde. Worauf der Hecht erschrocken schaut. Der Eselhuf stampft auf die Erde."Ich habe es doch gut gemeint", versichert ihm die Frühlingssonne. "Und was dir fluchenswert erscheint, das ist für andre eine Wonne!""Du schuldest mir den Eiskunstlauf! Ich bin ein Esel ohnegleichen. Und alles andre regt mich auf. - Du kannst mir doch kein Wasser reichen!"Der Frühling war zutiefst verletzt von diesen frechen Eseleien. Er hat sich fürchterlich entsetzt. Und seine Wut fing an zu schneien.Die Flocken fielen Tag und Nacht. Ein kalter Wind kam aus dem Osten. Dem Frühling blüht die Winterpracht, - und nur der Esel kommt auf seine Kosten.
Es lebte gut versteckt im Heu, es war kaum zu entdecken, ein Tierchen - schüchtern, voller Scheu. Doch fand man es, erweckte neu das Tierchen einen Schrecken.Wie viele Schrecken hat das Tier. Das war die große Frage. Man rätselte: Wahrscheinlich vier. Man suchte eins - im Heurevier. Das Suchen war 'ne Plage.Das kleine Tierchen nahm Reissaus mit vielen Artgenossen. Sie querten Wüsten mit Gebraus. Sie hielten Rast bei jedem Haus und fraßen grüne Sprossen.Doch einige, die kehrten um. Im Heu sind sie der Schrecken. Ich frage mich schon lang warum, benennt man dieses Tier so dumm? Was mag dahinter stecken?
Der Abend ist im Gange. Am Himmel thront der Mond. Die Hühner sind schon lange auf ihrer Hühnerstange. Sie sind es so gewohnt.Am Himmel funkeln Sterne. Der Große Wagen steht. Er parkt in weiter Ferne weitab von der Laterne, an der ein Falter seine Runden dreht.Nun wird es still und leise. Es zieht der Abendwind die altbewährten Kreise. Und Eulen glotzen weise ... wenn sie nicht gestorben sind.
Die Hennen flattern aufgeregt und gackern ohne Pause. Die Schnäbel klappern unentwegt. Es lärmt im Hühnerhause.Bis in den Wald tönt das Geschrei. Ein Fuchs denkt sich im Stillen. "Ich geh' mal hin und schau' vorbei, und werde meinen Magen füllen."Er schleicht geduckt zum Waldesrand. Dann schlägt er einen Bogen um einen hohen Jägerstand. Denn er ist schlau und gut erzogen.Zum Hühnerhof gelangt er gleich. Der Zaun hat seine Lücken. Und er betritt das Hühnerreich mit schelmischem Entzücken.Noch immer schimpft der Hühnerstall. Die Hennen sind gefangen. Der Bauer schürte den Krawall. Sein Plan ist aufgegangen.Der Fuchs erkennt den Hinterhalt und stürzt zum Zaun um durchzuschlupfen. Er wär' am liebsten schon im Wald, mit ihm will man ein Hühnchen rupfen.
Der Mond hat sich verfangen. Das Blattwerk hält ihn fest. Die Eulenkinder bangen und fürchten um ihr Nest.Sie rufen nach der Mutter. Doch die ist außer Haus und fängt das Vogelfutter in Form von einer Maus."Ihr braucht doch nicht zu schreien. Ich habe mich vertan und bitte um Verzeihen, ich flog aus meiner Umlaufbahn."Der Mond entkommt den Zweigen und eilt in seine Welt. Der Baum hüllt sich in Schweigen, was auch dem Mond gefällt.Die Mutter kommt vom Mäuse-rauben und hört, sie habe viel versäumt. Natürlich kann sie es nicht glauben. Sie denkt bei sich: "Die Kinder haben schlecht geträumt!"
Mein Vogel hält den Plapperschnabel, denn eine Feder ist geknickt. Er fühlt sich mies und miserabel, wenn er auf sein Gefieder blickt.Die Körnermischung lässt er liegen und auch den frischen Kopfsalat. Er möchte nicht im Zimmer fliegen, er fühlt sich krank und nicht auf Draht.Verdrossen grübelt er im Käfig und brütet seine Laune aus. Darüber wird sein Körper schläfrig. Nun schnarcht und sägt das Vogelhaus.Bereits in aller Herrgottsfrühe, bevor der Hahn sein Ständchen singt, bevor der Tag mit größter Mühe die Sonne auf den Bergkamm bringt, entwirrt mein Vogel sein Gefieder und überlistet seine Nacht. Sein Schnabel schmettert frohe Lieder. Er hat die umgeknickte Feder gerupft - und zur Vernunft gebracht.
Die Schnecke schleppt ihr Wohnmobil. Es schwankt auf ihrem Rücken. Vom Rasen hält sie nicht sehr viel. Sie liebt das Blumen-pflücken.Woher sie kommt. Wohin sie eilt. Bei jeder Atempause, selbst wenn sie in der Fremde weilt, ist sie bei sich zuhause.Am Abend braucht sie kein Hotel und keine fremden Betten. Und bei Gefahr kann sie sich schnell in ihr Gehäuse retten.Im Wohnmobil ist sie der Boss. Dort kann sie lauthals lachen. Sie schiebt den Riegel in das Schloss. Und niemand kann sie dann - zur Schnecke machen.
Ein schwarzgefleckter Käfer streunt durch seine Heimatwiese. An einem Grashalm lehnt sein Freund und nippt am Frischgemüse.Den Beiden fehlt das Augenlicht, da hilft auch keine Brille. Du fragst warum, ich weiss es nicht. Hier waltet fremder Wille.Der Tastsinn plant die Käferspur. Die Beinchen sind wie Schüler. Sie geh'n zu sechst und folgen nur dem Rat der Vorder-Fühler.Der Käfer kommt fast aus dem Tritt. Er kann Vertrautes riechen. Und er beschließt beim nächsten Schritt, der Nase nach zu kriechen.Der Freund ist freudig angetan. Die Fühler dürfen "schwätzen". - Man sieht daran, ein Riechorgan kann einen Blick ersetzen.
Mich stört die Fliege an der Wand. Sie soll sofort verschwinden. Sie bringt mich noch um den Verstand. Das will ich unterbinden.Ich fordere sie höflich auf, das Zimmer zu verlassen. Sonst nimmt mein Ärger seinen Lauf, dann fliegen Untertassen.Das Flugobjekt hockt ungerührt. Ich stelle es zur Rede. Und meine Faust schlägt ungeniert die bunte Stofftapete.Es rumpelt mir im Bauch die Wut. Der "Treffer" ging ins Leere. Ich sehe rot. Es kocht mein Blut. Gekränkt ist meine Ehre.Die Fliege hat vor nichts Respekt und lässt sich nicht verjagen. Ich werde sie -im Endeffekt- bis auf weiteres ertragen (müssen).
Ein Kamel im heissen Sand, einsam und verlassen, ist bei Vollmond durchgebrannt. Keiner kann es fassen.Niemand kennt den Aufenthalt. Wüstensöhne suchen nach gehökerter Gestalt, und man hört ihr Fluchen.Das Kamel zieht sehr verschreckt durch den Staub der Straße. Doch sein Kompass hat entdeckt: Palmen und Oase.Dort wird schlürfend aufgetankt. Wasser wird gespeichert. Da es auch an Futter krankt, wird es angereichert.Plötzlich steht ein Dromedar neben seinen Hufen. Einsamkeit ist nicht mehr wahr, und aus beiden wird ein Paar. (Der Traum kommt wie gerufen.)
Ein Hamster lebte ganz allein. Er hatte Langeweile. Die Gitter waren hart wie Stein. Ihm fehlte eine Feile.Im Käfig war es öd' und fad. Er wollte sich entfernen. In seinem Käfig stand ein Rad. Er wollte radeln lernen.Nach ein paar Tagen konnte er mit einer Pfote lenken. Er turnte freudig hin und her. Und er begann: An Flucht zu denken.Am nächsten Abend geh ich weg und sause durch das Gitter. Ich hamstere noch Brot und Speck und Wasser - einen Liter.Die Backen waren aufgebläht. Er war bereit zum Reisen. Er radelte von früh bis spät und rastete zum Speisen.Und täglich hofft er auf sein Glück. Ihm schmerzen schon die Glieder. Das Rad bewegt sich nicht ein Stück. Er strampelt täglich wieder.Der Hamster rennt ein Leben lang und kommt nicht von der Stelle. Er müht sich ab - voll Freiheitsdrang - und schwitzt in seinem Felle.
Mein Vogel ist genügsam und äußerst pflegeleicht. Er ist mit dem zufrieden. Was mein Verstand ihm reicht.Er wohnt in einem Käfig, in dem ihn keiner schaut. Und dennoch hört ihn jeder. Er krächzt zuweilen laut.Er ist ein Wandervogel und hält stets Tritt mit mir. Er ist ein wundersames und ausgelass'nes Tier.Er wetzt sich oft den Schnabel. Er denkt erst später nach. Und wenn ich ihn belehre, dann lächelt er nur schwach.Ich liebe seine Nähe, das sag' ich ohne Scheu. Er ist mir stets zur Seite und unwahrscheinlich treu!
Hennen gackern um die Wette. Martinsgänse schnattern laut. Und die gute, alte, fette Schweinemutter grunzt versaut.Auf dem Speicher jagt die Katze, falls sie nicht am Ofen döst. Ochsen tragen Horn statt Glatze. Längst sind sie vom Joch erlöst.Ab und zu ein Hundebellen. Prachtvoll jodelt eine Kuh. Malmend murren Stallgesellen wiederkäuend einfach: muh.Tauben gurren um das Futter. Wer hier wohnt, kennt keine Not. Milch wird Yoghurt oder Butter und das Weizenmehl zu Brot.
Im Dschungel dienen die Lianen dem Affenvolk im Nahverkehr. Es schwangen sich schon ihre Ahnen zum einen hin, zum andern her.Die Affen wählen zu zwei Drittel den flotten Baum-zu-Baum-Transport. Und dieses Fortbewegungsmittel ist auch beliebter Freizeitsport.Wer häufig durch die Gegend baumelt, läuft rein statistisch in Gefahr, dass er einmal zu Boden taumelt. Für Affen ist das absehbar.Sie wünschen sich für diese Fälle, wenn dem Gewächs der Faden reisst, ein zweites Seil sei gleich zur Stelle, das sich als Rettungshalm erweist.Im Urwald reifen die Bananen. Die Frucht ist affenweit begehrt. Man sucht sie auf mit den Lianen, weil dort die Eisenbahn nicht fährt.
Den feinen Wüstensand durchtrampeln zwei Kamele. Sie trotten Hand in Hand. Es staubt in ihrer Kehle.Seit Jahren ist das Paar, der Zweisamkeit verbunden. Die drohende Gefahr wird "doppelt" überwunden.Sie schaukeln kreuz und quer, doch ohne Karawane. Sie scheren sich nicht mehr um eine fremde Fahne.Bei Nacht und Dunkelheit! Im Sandsturm auf der Straße! Sie haben es nie weit zu ihrer "Traum-Oase".
Ein Rentier zieht den schweren Schlitten, die Zügel hält der Weihnachtsmann. Sie bilden, das ist unbestritten, ein sehr beliebtes Zweigespann.Durch Wattewolken wird geflogen. Vom Wind verweht, der weiße Bart. Dann wird zur Erde abgebogen, die Glöckchen bimmeln auf der Fahrt.Von Kindern sehnsuchtsvoll erwartet, von Wünschen links und rechts bedrängt. Bevor das Rentier heimwärts startet, wird alles weihnachtlich beschenkt.
Ein altgedienter Ackergaul zieht Egge, Pflug und Wagen. Und nur am Sonntag döst er faul, und an den Feiertagen.Er schont nicht seine Arbeitskraft, auch nicht für kurze Dauer. Und schuftet stets gewissenhaft zur Freude für den Bauer.Ein Ärger steigt ihm nicht ins Hirn, denn er ist kalt geblütet. Und bietet einer ihm die Stirn, so ist er bald ermüdet.Doch heute biss ein böses Maul. Das war wie Feuer-fangen. Da ist mit ihm sein eigner Gaul auf einmal durchgegangen.
Ein weiss- und rotgestreifter Specht ist feierabends stark geschwächt, weil er mit seinem Schnabel hämmert, von früh am Morgen bis es dämmert.Er liebt sein Handwerk, den Beruf. Und was er schafft, und was er schuf, zeigt sich an hochbetagten Bäumen. Ein Faulpelz kann davon nur träumen.Doch diesmal beisst er auf Granit. Es geht nicht vorwärts. Keinen Schritt. Trotz Meisel, scharf gezähnter Säge und zugespitzter Kantenschläge.Noch zwang er jeden Eichenast. Jedoch den dicken Leitungsmast wird er bestimmt umsonst umkreisen, denn der ist hart wie Stahl und Eisen.
Die Grille stimmt ihr Instrument, und zupft an vielen Saiten. Im Frack erscheint der Dirigent, den Vortrag einzuleiten.Die Notenblätter sind verteilt auf Gräsern und auf Zweigen. Der Taktstock hat noch kurz verweilt: dann Einsatz für die Geigen.Es fiedelt schwungvoll und es zirpt. Die Grille ist zu ehren. Vom Lorbeer, den sie sich erwirbt, kann sie sich voll ernähren.Die Serenade dauert lang. Das Publikum wird müde. Erst weit nach Sonnenuntergang beginnt die Schluss-etüde.
Ich komme einem Waldstück näher. Da alarmiert der Eichelhäher die Waldbewohner weit und breit, indem er markerschütternd schreit.In Bäumen will er oben sitzen. Dort kann er durch die Blätter spitzen. Und immer ist er gut getarnt, wenn er die Hasenfüße warnt.Von früh bis spät steht er auf Wache, und meldet sich bei jeder Sache, die ihm nicht ganz geheuer scheint. Und fasst in Töne, was er meint.Kein Wunder, dass die scheuen Rehe sehr dankbar sind für seine Nähe. Der Eichelhäher informiert. Und das wird "amtlich" garantiert!
Ein Maulwurf kauft ein Telefon. Nun nutzt die ganze Sippe statt Federkiel den guten Ton. Und greift zur Quasselstrippe.In jedem freien Augenblick bespricht man seinen Kummer und sein erlebtes Mißgeschick mit der gewählten Nummer.Das Klatschgespräch aus Nah und Fern rauscht knisternd durch die Leitung. Das Telefon ist hochmodern und schneller als die Zeitung.Und wenn es klingelt, wenn es schnarrt, beginnt man gleich zu laufen. Ins Telefon ist man vernarrt - sogar der Maulwurfshaufen.
Auf einem Fahrrad lacht ein Pferd und huft in die Pedale. Es lenkt und steuert sein Gefährt zum wiederholten Male.Es klingelt nicht, es wiehert laut, um freie Bahn zu schaffen. Gleich hat der Weg sich aufgestaut, weil andre Radler gaffen.Ein voller Eimer Wasser hängt stets zwischen beiden Rädern. Und damit wird der Durst ertränkt nach harten Kilometern."Mein Hobby," jappst das Rassepferd, "bringt mich zwar oft ins Schwitzen. Doch dadurch kann ich unbeschwert mal selbst im Sattel sitzen!"
In einem noblen Waldcafe mit Lüstern an der Decke äst ehrfurchtsvoll ein scheues Reh in einer stillen Ecke.Die Gäste hier sind gut betucht, auch die auf der Terrasse. Sie fragen: "Was das Reh hier sucht? Mit seiner Untertasse?"Das Reh zieht jeden Blick auf sich, und wird dadurch noch scheuer. Es fühlt sich mies und fürchterlich. Und leidet ungeheuer.Es winkt den Ober an den Platz, und zahlt die kleine Zeche. Und springt mit einem Riesensatz schnell aus der Bildschirmfläche.
Der Hahn stellt sich den Radiowecker auf vier Uhr dreißig MEZ. Und kontrolliert den Schuko-Stecker, und flattert auf sein Stangenbett.Die Tätigkeiten sind Routine. ... Ihm träumt, verflixt und zugenäht, er habe an der Weckmaschine am falschen Einstellknopf gedreht.Im Halbschlaf denkt er nach und grübelt. Er zögert, denn sein Platz ist warm. Und weil man ihm es sonst verübelt, checkt er es ab. - Doch Fehlalarm.Der Hahn schaut irritiert und dämlich. Am Himmel schwebt der Sonnenball. Der Wecker schwieg, der Grund ist nämlich, im E-Werk herrschte Stromausfall.Die braune Ziege leckt ihr Fell. Und stösst sich ihre Hörner, und springt und bockt im Karussell. Statt Popcorn frisst sie Körner.Sie kitzelt sich im Stall am Stroh. Und schüttelt sich und meckert, besonders wenn sie Ha-zwei-O auf ihre Ohren kleckert.Sie spitzt die Ohren, sie ist keck. Und gar nicht kleinzukriegen. Es wimmeln nur am selben Fleck sehr aufdringliche Fliegen.Ihr Brotherr schwingt ein Seil samt Pflock. Und lässt sich bei ihr blicken. Doch darauf hat sie keinen Bock, und kontert gleich mit Zicken.
Das Fallobst hat die Einbahnstraßen der Feld- und Wiesenmaus blockiert. Nun schleppt sie sich durch Moos und Rasen. Von Steinen wird sie schikaniert.Im Dschungel hoher, dichter Gräser verliert sie leicht den Überblick. Hier nutzen keine Brillengläser. Sie findet keinen Weg zurück.'Jetzt kann nur mein Instinkt entscheiden. Denn nirgendwo ein Straßenschild. Er wird mich aus der Irre leiten, weil - er ist immer gut im Bild.'Die Maus zieht ihrem Pech entgegen. Der letzte Strohhalm - er versinkt. Sie weiss nicht viel von Fahrradwegen. "Hier läuft sich's gut," meint der Instinkt.Da nähert sich ein flinker Radler. Die Wiesenmaus bleibt staunend steh'n. Und das erspäht ein Mäuseadler, er stürzt hinab. - Da war es um die Maus gescheh'n.
Das Murmeltier schläft Tag und Nacht. Es schwebt in süßen Träumen. Doch einmal ist es aufgewacht, da kam ihm plötzlich der Verdacht: Es könnte was versäumen.Es stieg aus dem zerwühlten Nest. Kein Gähnen konnt' es halten. Und stellte kühl und sachlich fest: "Von nun an werde ich den Rest des Daseins umgestalten.""Vergessen sei der alte Trott. Und auch den alten Leiern erkläre ich den Staatsbankrott. Ich mache meine Beine flott, zum Tanzen und zum Feiern.Das Murmeltier hat den Beschluss gefasst, und auch gehandelt. Die Wirklichkeit hat den Genuss in einen dauernden Verdruss und Ärger umgewandelt.Da hat das müde Murmeltier ein zweites Mal entschieden: "Ab heute bleibe ich bei mir. Und nur im Traum bin ich nicht hier. Denn: Mein Tiefschlaf macht zufrieden."
Ich bin zufrieden mit der Alten. Sie ist bekannt im ganzen Ort. Ich würde sie so gern behalten. Denn zwischen uns: kein böses Wort.Noch darf ich ihren Namen nennen. Er klingt vertraut und attraktiv. Bald wird man uns für immer trennen. Bald kommt ein letzter Abschiedsbrief.So lange hat sie mich begleitet. Jetzt heisst es: Auseinandergeh'n. Der Trennungsschmerz ist vorbereitet. Leb-wohl. Auf Nimmer-Wiederseh'n.Ein Dankeschön für deine Treue, du gute, alte Postleitzahl. Mein Herz gewöhnt sich an die Neue. (Es hat auch keine andre Wahl!)
Bald hab' ich eine Neue, die wird ganz anders sein. Dass ich mich riesig freue, versteht sich von allein.Ihr Outfit: nicht-von-gestern. Doch international! Und wenn die Leute lästern, dann ist mir das egal.Sie wird die Sache meistern, und sie erreicht ihr Ziel. Ihr Tempo wird begeistern. (Das macht ihr Fifth-Appeal).Ich werde nichts bereuen. Bald zündet die Idee. Dann geh' ich mit der Neuen. Und meine Alte ist passe.
Die Amsel trägt ein Trauerkleid. "Warum?", so fragt mich einer. Die Antwort: eine Höflichkeit: "Das weiß bis heute keiner!""Geschwindelt ist das, noch und noch. Und das ist eine Sünde. Vielleicht kennt irgendeiner doch die wahren Hintergründe.Dann habe ich weit ausgeholt, und gab ihm zu verstehen: . . . ich habe Sie nicht angekohlt. Und wenn, dann aus Versehen.Der Wurm verbringt die meiste Zeit im Boden, eingekerkert. Darüber hat sich Rock und Kleid der Amsel schwarz geärgert."Am Nebentisch sitzt eine Schwalbe. Sie kaut am Sonnenblumenkern, und zwitschert dazu eine Halbe. Man sieht ihr an, das macht sie gern.Sie hat den Humpen ausgetrunken. Ihr Blick durchgeistert das Lokal. Der Kellner wird zum Tisch gewunken: "Das gleiche, bitte, noch einmal!"Beim zweiten Glas kann man erfahren, sie feiert hier ihr Abschiedsfest. Und dann bestellt sie einen Klaren, der einen Eindruck hinterlässt.Bei Malzgebräu und edlem Hopfen steigt stets die Stimmung, doch es droht durch Übermaß ein Schädelklopfen, und außerdem noch Flugverbot."Mir lahmt der Flügel", hickst die Schwalbe. "Und bleiern blubbert mir das Blut. Anscheinend war die letzte Halbe mit 'Hicks' gepanscht und nicht mehr gut!"
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