Tierische Gedichte

Der Auerhahn, der Auerhahn,
ach, was der auf die Dauer kann,
bespringt ohne Langeweile,
im Forst die Schleiereule.

Des nachts am Bach der Löffelreiher,
vereint sich mit dem Lämmergeier,
siehst Du den verklemmten Uhu,
der schaut den beiden zu.

Das Sumpfhuhn sprach zu einer Taube:
"Ich weiß da eine kleine Laube,
da können Sie es mit mir treiben,
wenn nicht, dann lassen Sie es bleiben."

Der Distelfink, der Distelfink,
hoch über einer Tanne hing,
er sprach: "Auf diese Weise,
kriegt man 'ne schöne Meise!"

Vor'm Försterhaus da stand der fesche Igel,
da fiel des nachts ein Ziegel,
als er ein Huhn betörte,
der Krach den Förster furchtbar störte.

Der Förster aus dem Hause kam
und sprach: "Dich Igel krieg ich zahm!"
Er spießt ihn auf und Hokuspokus,
hat er 'ne Bürste für den Lokus.

Aus der Sammlung von Hartmut Streich


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